Hamburg erleben – eine Form des Tanz-Marketings
Hinweis: Dieser Artikel ist auch ein von vielen möglich Antwort auf die Frage im Artikel “PR leicht gemacht (2)”: “Verdammt, wie werde ich bekannt?” →
Das Foto zeigt Hamburgs heiß- und hassgeliebtes Millionendebakel: der kommender Musentempel – die Elbphilharmonie – von der anderen Seite der Elbe aus fotografiert.
Standort des Fotografen war das Ende des Worthdamms. Der Worthdamm ist reines Hafen- und Industriegebiet (Mineralöl) – kaum zu übersehen.
Die Aufnahme entstand am 28.7.10 gegen 21:30.
Für die blauen Lichter an den Kränen ist der Lichtkünstler Michael Batz verantwortlich. Seit Montagabend (26.7.10) lässt Michael Batz den Hafen blau erstrahlen. Die Beleuchtung soll die Cruise Days 2010 einläuten.
Richtig gut sind die Lichter noch nicht zu sehen – dazu war’s noch zu hell. Das nachfolgende Bild – eine halbe Stunde später und auf der anderen Seite der Elbe – da ist das Blau besser zu sehen.
Spätestens jetzt stellt sich für den Leser die Frage, was hat das mit Tanz-Marketing zu tun?
Die Frage lässt sich einsichtig beantworten.
Als erstes ein Zitat von Cicero. Ob’s wirklich vom ihm stammt, oder ob’s ihm im Laufe der Jahrhunderte nur untergeschoben wurde – quem jucket.
Hier nun das Zitat: “Menschen können nur dann erfolgreich handeln, wenn sie eine klare Antwort wissen: Wer? Was? Wie? Wo? Wann? Warum?”
Das entscheidende Wörtchen ist “Wo?”. Wo wird der obige Text und das Bild veröffentlich?
Dieser obige Text wird im Facebook auf der “Hamburg Seite” eingestellt. Die Hamburg Seite hat 180.000 Freunde. Wenn nur 0,1 Promille den Text lesen, wären das im Jahr rund 6.500 Leser – vorausgesetzt, dass jeden Tag ein Bild mit Text eingestellt wird.
Das Bild und der Text ist aber nur die Speckseite – der Ei-Catcher. Dem Text voranstellt ist der Hinweis, dass es auf dem Tanz-Michel wieder ganz frische Hinweise auf Tanz-Veranstaltungen in Hamburg gibt.
Also gewinnt das Portal “Tanz-Michel” auf diese Weise jedes Jahr 6.500 Leser – und Facebook ist nicht das einzige Netzwerk, auf dem für das Portal “Tanz-Michel” geworben wird.
Aber es gibt einen weiteren Vorteil: auch die Leser, die nicht auf das Portal gehen, die lesen den Namen “Tanz-Michel” und sehen das Logo – jeden Tag – 365 mal im Jahr. Dafür gibt es auch ein Wort – Haftwert.
Da nun nicht jeder Mitglied in einem sozialen Netzwerk wie Facebook ist, werde ich auch auf dem Tanz-Michel jeden Tag mein “Hamburg erleben”-Foto bringen – lockert das Ganze ein wenig auf.
Tanzmichel – einzig und nicht immer artig















