Philosophie des Tanz-Michel’s Logo
Philosophie des Tanz-Michel’s Logo
Im Daoismus gibt es das Prinzip “Schatten” und das Prinzip “Sonne” – Yin und Yang – das Weibliche und das Männliche – die Dualität des Lebens.
Im übertragenen Sinn ist es diese Dualität, die gutes Tanzen ausmacht: schnelle Bewegungen wechseln mit langsamen, aus dem Stand wird beschleunig oder aus schneller Bewegung verzögert – es entsteht – wieder im übertragenen Sinne – Licht und Schatten. Doch die Bewegung sind nicht isoliert, der Übergang ist fließend. Der Tänzer und die Tänzerin ergänzen und bedingen einander, löse sich im rhythmischen Wechsel ab.
Ganz in diesem Sinne des Daoismus, der im Yang auch das Männliche, das Harte sieht, ist der Tänzer im Logo von seinem figürlichen Ausdruck fordernd-aggressiv. Das kühle Blau, in der die Figur des Tänzers im Logo gehalten ist, verstärkt den Eindruck.
Tanz-Michel, einzig – und nicht immer artig
Die Tänzerin im Logo dagegen, die das Yin, das Weibliche, das Weiche darstellt, ist in ihrem figürliche Ausdruck scheinbar hingeben-nachgeben, das durch die warmen Farben gelb und rot verstärkt wird.
Erst der zweiten Blick zeigt, dass sie sich nicht wirklich von dem fordernd-aggressiven figürlichen Ausdruckes ihres Tänzers beeindrucken lässt. Dass weit nach hintern getreckte Bein gibt ihr einen sicheren Stand, fordern streckt sie ihre Brust dem Herausforderer entgegen – wenn die Kraft nicht reicht, hilft die Weiblichkeit – sie hat die Wahl der Waffen – eigentlich ist sie die Stärkere!
Das sie die Stärkere ist – das ist nicht wirklich neu. Das 3000 Jahre alte Prinzip Yin und Yang betont, dass das Weibliche, das Weiche, das Männliche, das Harte besiegt.
So ist nun mal der Tanz der Geschlechter: einzig – und nicht immer artig













